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Gestaltungsprinzipien

KirchGemeindePlus ist ein Prozess. Prozesse sind Veränderungsvorgänge, deren Endzustand unbekannt ist. Die Beteiligten prägen und verändern den Prozess. Man kann sich einem Prozess verschliessen, nicht aber den Prozess. Dieser geht weiter. Ihn zu gestalten bedeutet zugleich der Zukunft eine Stimme zu geben.

Prinzip Selbstorganisation

Der Reformprozess wird zwar vom Kirchenrat verantwortet und geleitet, geschieht aber letztlich in gemeindlicher und regionaler Selbstorganisation. Das bedeutet: Kirchgemeinden erhalten Rahmenbedingungen, innerhalb derer sie im Dialog miteinander unterschiedliche Phasen durchschreiten. Die Agenda entsteht durch die Beteiligten.

Prinzip Verantwortung

Aus dem Prinzip der Selbstorganisation folgt für alle Beteiligten, dass sie verantwortlich im Denken und im Handeln sind. Wer beispielsweise den Mangel an Themen beklagt, zielt auf sich selbst. Ebenfalls selbstverantwortlich ist dabei zu unterscheiden, ob die eigenen Beiträge von persönlichem Interesse geprägt, ob sie von gemeindlicher Bedeutung oder von gesamtkirchlicher Dimension sind.

Prinzip Offenheit

Das Ergebnis eines Prozesses ist unbekannt. Die Resultate aus den zahlreichen Gesprächen sind weder absehbar noch in Umfang oder Qualität planbar. Kirche und Kirchgemeinde im Blick auf Identität, Tradition, Perspektiven und Vernetzung neu zu denken, erfordert eine Offenheit aller.

Prinzip Unverfügbarkeit

Die Ergebnisse des Reformprozesses im Kanton Zürich werden aus lokal und regional unterschiedlich verlaufenden Prozessen entstammen. Da niemand die Ergebnisse vorab kennt, kann niemand vorab darüber verfügen. Positiv gesprochen bilden alle zusammen eine gesamthafte Eigentümerschaft über den gesamten Reformprozess.