Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge
Anmelden
Sektionen
Sie sind hier: Startseite Kantonaler Prozess Reformprozess KirchGemeindePlus Der Anstoss

Der Anstoss

Der Reformprozess wurde konkret angestossen durch ein synodales Postulat aus dem Weinland, auf das der Kirchenrat antwortete.

Kurt Stäheli aus dem Weinland reichte in 2012 ein synodales Postulat ein: Ausgehend von der Beobachtung, dass in der heutigen Zeit vor allem kleine Kirchgemeinden an ihre Belastungs- und Entwicklungsgrenzen stossen, fragte er nach entlastenden organisatorischen Möglichkeiten übergemeindlichen Zusammenwirkens.

Der Kirchenrat antwortete grundsätzlicher: «Die Grösse einer Kirchgemeinde wird dadurch bestimmt, dass sie in der Lage ist, Raum für ein reiches und attraktives Gemeindeleben zu bieten. Das Pfarramt und der weitere Stab der Mitarbeitenden verfügen deshalb über entsprechend vielfältige, sich ergänzende Kompetenzen.»

Als Richtgrösse sah der Kirchenrat eine Kirchgemeinde von 5'000 bis 7'000 Mitgliedern, die in diesem Sinn das Gemeindeleben optimal entfalten und verstärken kann. Der Kirchenrat verknüpfte damit die Überzeugung: «Leitziel aller Massnahmen muss sein, in ermutigender Weise Freiräume für zukunftsgerichtete Projekte zu eröffnen und die Zuversicht unter den Verantwortlichen, den Behörden sowie den beruflich und freiwillig Mitarbeitenden zu stärken.»

Daraus entstand der Reformprozess als Anstoss zur Veränderung, die weit mehr sein soll als rein organisatorischer Natur.