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Bezirke - Regionen

Der Kirchenrat setzt auf Kirchenregionen: Sie sollen sicherstellen, dass keine Gemeinde allein bleibt und die Chancen des regionalen Handels wahrgenommen werden. Die Gemeinden können innerhab ihrer Regionen zusammenarbeiten oder sich zusammen schliessen. Mit diesem Rahmen möchte der Kirchenrat zweierlei sicherstellen:

  • Die Kirchgemeinden erhalten Sicherheit im Sinn einer Grundorientierung für die Zusammensetzung ihrer Zusammenarbeits- und Zusammenschlussprojekte.
  • Das Entwicklungsziel, dass keine Gemeinde allein gelassen wird, bleibt gewährleistet.

Das Ziel ist ausdrücklich nicht, dass alle Kirchgemeinden einer Kirchenregion mit allen anderen Kirchgemeinden in dieser Region zusammenarbeiten oder sich zusammenschliessen (auch wenn ihnen dies freisteht). Eine Kirchenregion kann somit auch in Zukunft mehrere Kirchgemeinden umfassen. Eine Kirchenregion könnte also beispielsweise eine durch Zusammenschluss entstandene Gemeinde und drei bisherige Gemeinden, die miteinander kooperieren, umfassen.

Beispielsweise sieht der Plan im Bezirk Meilen zwei Regionen vor, bestehend aus fünf und elf Kirchgemeinden. Die kleinere Region umfasst die fünf Kirchgemeinden Erlenbach, Herrliberg, Küsnacht, Zollikon und Zumikon. Die grössere Region umfasst Hombrechtikon, Männedorf, Uetikon, Stäfa, Meilen, Oetwil, Egg, Greifensee, Maur, Mönchaltorf und Uster. - Unten ist der Entwurf für die Kirchenregionen, Stand 12. April 2017, zu sehen.

Umfrage bei den Kirchenpflegen im Januar 2018

Bisher liegt die Aufteilung in Regionen nur als Entwurf aus dem kirchenrätlichen Bericht vom Frühjahr 2017 an die Kirchensynode vor. Es wurde betont, dass diese erste Übersicht weiter evaluiert werden müsse. In diesem Zusammenhang lädt der Kirchenrat die Kirchenpflegen im Januar 2018 ein, zur Einordnung Ihrer Kirchgemeinde im Plan der Kirchenregionen Stellung zu nehmen.

Alle Kirchgemeinden im Kanton Zürich sollen ihre Einordnung im Kirchenregionenplan bejahen können. Mit jenen Kirchgemeinden, die in ihrer Stellungnahme eine andere Kirchenregionszugehörigkeit bzw. –zusammensetzung vorschlagen als die hier vorgelegte, wird der Kirchenrat in geeigneter Form und situativ unter Einbezug der Bezirkskirchenpflege ins Gespräch kommen. Der aufgrund dieser Gespräche bereinigte Plan erlangt keine Rechtverbindlichkeit, dient aber als inhaltliche Richtschnur im weiteren KirchGemeindePlus-Prozess. So wird der Kirchenrat der Kirchensynode in Zukunft nur Zusammenschlüsse von Kirchgemeinden beantragen, die sich innerhalb der Grenzen einer Kirchenregion bewegen. Der Kirchenrat wird die Kirchensynode über den bereinigten Plan in Kenntnis setzen. Spätere Anpassungen am Plan der Kirchenregionen bleiben möglich, und zwar aufgrund gleichlautender Anträge aller betroffenen Kirchgemeinden an den Kirchenrat.