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Aktuelles KirchGemeindePlus

Febr. 2017: Vernehmlassung abgeschlossen

Die Vernehmlassungsfrist ist abgelaufen, und wir konnten einen regen Eingang von Vernehmlassungsantworten verzeichnen. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für dieses Engagement!

Was sind nun die nächsten Schritte?

Die Antworten werden durch ein externes Auswertungsbüro ausgewertet und im Rahmen eines Berichtes mit Empfehlungen z.Hd. des Kirchenrates aufbereitet. Auf dieser Basis verfasst der Kirchenrat einen Synodebericht, der im Mai an die Synodalen und an die Kirchenpflegepräsidien verschickt und danach den Medien präsentiert wird. Die Synode behandelt den Bericht voraussichtlich an ihrer Sitzung vom 4. Juli 2017.

Jan 2017: Kirchensynode vom 10. Januar 2017

Dez. 2016 Aktueller Status: Zusammengeschlossene Kirchgemeinden und Zusammenschlussprojekte

zhref-kg+-zusammenschluesse_projekte-20161206-pwi.pdf — PDF document, 297 kB (304285 bytes)

Nov. 2016 Video: Meinungen an der Kirchenpflege-Konferenz im September

Die Kirchensynode hat im Sommer 2016 dem Bericht des Kirchenrats zugestimmt. Nun ist eine Vernehmlassung im Gange zum Reformplan, zum zeitlichen Ablauf und zur inhaltlichen Vision. Initialzündung für diese Phase des Prozesses bildete eine Konferenz, an der die Kirchenpflegenden des Kantons Zürich eingeladen waren. Sie führten Gespräche über die Gemeindegrenzen hinaus, sie liessen sich inspirieren von einem Referat des Kirchenratspräsidenten Michel Müller und sie vereinbarten die nächsten Schritte.

Link zum Video

Sept. 2016: Wortmeldungen bei der Kirchenpflegekonferenz

Sept. 2016: Bilder von der Kirchenpflegekonferenz

Sept. 2016: Beginn der Vernehmlassung

Die Kirchensynode der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich hat den Kirchenrat am 5. Juli 2016 beauftragt, bei den Kirchgemeinden und weiteren interessierten Kreisen eine Vernehmlassung über den Reformplan, bestehend aus Übersichtskarte, Zeitplan und denkbaren Organisationsformen, durchzuführen.

Erläuterungen zur Vernehmlassung (pdf)

Fragebogen zur Vernehmlassung (doc)

Sept. 2016: Kirchenpflegekonferenz vom 24.9.2016 Eingangsreferat

zhref-kpkonferenz2016-referat_mueller-160924.pdf — PDF document, 45 kB (46650 bytes)

Juli 2016: Ja zu KirchGemeindePlus

Verhaltenes Ja zu «KirchGemeindePlus»

39 Kirchgemeinden statt wie heute 174? Die reformierte Landeskirche gibt einen Reformplan in die Vernehmlassung, der einen Vorschlag skizziert, wie sich Kirchgemeinden zusammen-schliessen könnten. Die Kirchensynode stützt den Prozess, sie will aber die Türe offen las-sen für alternative Zusammenarbeitsformen und keinen Zwang ausüben.

Der Reformprozess «KirchGemeindePlus», der die Zusammenlegung von Kirchgemeinden anvisiert, läuft seit 2012. Mehrere Zusammenschlüsse haben bereits stattgefunden, jüngst im Wehntal und im Flaachtal. Im letzten November legte der Kirchenrat der Kirchensynode einen Bericht zu «KirchGemeindePlus» vor, in dem die nächste Phase des Prozesses skizziert wurde. Das Kirchen-parlament wies den Bericht jedoch zurück und forderte mehr Klarheit. An der Synodeversammlung vom 5. Juli legte der Kirchenrat nun einen Zusatzbericht vor, der die im November aufgeworfenen Fragen beantwortet. Der Zusatzbericht enthält zudem einen Reformplan, der in eine breite Vernehmlassung gegeben und 2017 zusammen mit der Vernehmlassungsauswertung erneut der Kirchensynode vorgelegt werden soll.

Kirchenrat Daniel Reuter betonte vor der Synode, dass der Kirchenrat grundsätzlich an der inhaltlichen Stossrichtung von «KirchGemeindePlus» festhalten will, insbesondere am Ziel des bereits im letzten Bericht formulierten «dritten Weges»: Der Kirchenrat skizziert darin eine Strategie zwischen institutioneller, territorialer Volkskirche auf der einen und engagierter Beteiligungskirche auf der anderen Seite. Vor diesem Hintergrund sollen die Kirchgemeinden mindestens so gross sein, dass sie den gesellschaftlich erwarteten «Service public» in guter Qualität erbringen können. Und sie sollen höchstens so gross sein, dass die Nähe zu den Mitgliedern gewährleistet ist.

Im Reformplan entwirft der Kirchenrat eine mögliche Karte der künftigen reformierten Kirchgemein-den im Kanton. Offen bleiben dabei grössere Schritte über dieses Minimum hinaus sowie Zwischenschritte in Form von Zusammenarbeits-Vereinbarungen und nicht zuletzt auch alternative Zusammenschlusspaarungen, die aus basisdemokratischen Prozessen entstehen. Gemäss Kirchenrat sollen die neuen Strukturen bis 2019 implementiert sein. Er nimmt aber auf die unterschiedlichen Tempi in den Kirchgemeinden Rücksicht und hat deshalb vier Zeitfenster definiert, in denen die Kirchensynode Zusammenschlüsse bewilligt. Das letzte liegt im Jahr 2023.

Weitere Zusammenarbeitsformen gefordert

Die vorberatende Kommission unterstützte an der Synodeversammlung die grundsätzliche Stoss-richtung von «KirchGemeindePlus». Vom Bericht des Kirchenrates wollte die Kommission allerdings Seite 2 von 2

nicht zustimmend Kenntnis nehmen, weil gemäss deren Präsident, Urs-Christoph Dieterle, wesentliche Fragen nach wie vor unbeantwortet geblieben seien. Nicht einverstanden war die Kommission insbesondere damit, dass nur Zusammenschlüsse von Kirchgemeinden in Frage kommen sollen und nicht auch alternative Zusammenarbeitsmodelle wie beispielsweise Verbände. Dieterle betonte, dass die Kirchgemeinden die Kooperationsformen selber bestimmen sollen und deshalb in der an-stehenden Vernehmlassung auch zu alternativen Modellen zu befragen sind.

Geschäftsprüfungskommission, Finanzkommission und die Fraktionen der Kirchensynode wiesen zwar ihrerseits auf offene Fragen und auf die Unsicherheiten und Unwägbarkeiten des ganzen Pro-zesses hin, zeigten sich aber mehrheitlich von der Notwendigkeit des Reformprojekts überzeugt. Einzig Willi Honegger äusserte im Namen der Evangelisch-kirchlichen Fraktion grundsätzliche Skepsis gegenüber der Priorisierung grösserer Kirchgemeinden und warnte davor, eine jahrhundertealte Struktur ohne fundierte theologische Diskussion aufs Spiel zu setzen. Sein Antrag auf Nicht-eintreten auf die Vorlage fand jedoch keine Mehrheit.

In der Diskussion gingen die Meinungen erwartungsgemäss auseinander und spiegelten teils auch den unterschiedlichen Stand des Prozesses in den Regionen. Rosmarie Egli, Dürnten, appellierte an die Synodalen, die Reformwilligen nun nicht auszubremsen, sondern gegenüber den Kirchgemeinden ein mutiges Zeichen zu setzen. Lukas Maurer, Rüti, betonte, dass «KirchGemeindePlus» in kleinen Kirchgemeinden nicht die Lösung, sondern das Problem sei; kleine Gemeinden sollten daher nicht zum Zusammenschluss gezwungen werden, weder jetzt noch später. Dieser Sichtweise folgte die Kirchensynode und beauftragte den Kirchenrat, weitere denkbare Formen, wie die Zusammenarbeit organisiert werden könnte, in die Vernehmlassung aufzunehmen.

Zu diskutieren gab weiter die Frage, wie sich die künftigen, grösseren Kirchgemeinden intern organisieren sollen. Der Kirchenrat schreibt in seinem Bericht, dass er keine selbständigen Substrukturen will. Hans Martin Aeppli, Oberwinterthur, und Andrea Widmer Graf, Zürich-Wollishofen, wiesen demgegenüber darauf hin, dass die Kompetenzen innerhalb der Kirchgemeinden sorgfältig auszugestalten und auf die Kirchgemeindegrösse abzustimmen seien. Die Kirchensynode beauftragte den Kirchenrat, bis Ende Jahr entsprechende Organisationsmodelle zu konkretisieren.

Am Ende beschloss die Kirchensynode mit grossem Mehr, den Bericht des Kirchenrates und den Reformplan zur Kenntnis zu nehmen, den Bericht aufgrund der noch offenen Fragen, die auch im Rahmen einer noch hängigen Motion zu «KirchGemeindePlus» zu beantworten sind, allerdings nicht zustimmend.

Protest gegen Abschaffung der Frauenordination in Lettland

In einer Fraktionserklärung äusserte die Religiös-soziale Fraktion der Kirchensynode ihr Befremden, ihr Bedauern und ihre Verärgerung über die kürzlich erfolgte Abschaffung der Frauenordination in der lutherischen Kirche Lettlands. Die theologische Argumentation, mit der dieser Entscheid begründet wurde, sei haltlos, sagte Jacqueline Sonego-Mettner im Namen der Fraktion. Der Be-schluss sei ein Rückschritt, der nicht in die Zukunft führe, sondern in eine Sackgasse.

In weiteren Geschäften verabschiedete die Kirchensynode den Jahresbericht 2015 der Landeskirche ohne Gegenstimme.

Druckversion

Juli 2016: Synodebericht KirchGemeindePlus

Synodebericht KirchGemeindePlus 2016.pdf — PDF document, 899 kB (920651 bytes)

Juli 2016: KirchGemeindePlus – Reformplan (Entwurf)

Juli 2016: KirchGemeindePlus - Reformplan Entwurf (pdf)

zhref-kg+-reformplan-160223-pwi.pdf — PDF document, 333 kB (341374 bytes)

Mai 2016: KirchGemeindePlus - Synodebericht 2016 - Notabene

Zusammenfassung KirchGemeindePlus.pdf — PDF document, 239 kB (244965 bytes)

Mai 2016: Kirchenratspräsident Michel Müller zur Motivation

Mai 2016: Kirchenrat Daniel Reuter zur Vorgeschichte

Kirchenrat Daniel Reuter zur Vorgeschichte.pdf — PDF document, 44 kB (45333 bytes)

Mai 2016: Pressespiegel zum Prozess KirchGemeindePlus Mai 2016

pressespiegel_KGPlus_Mai 2016.pdf — PDF document, 8203 kB (8400610 bytes)

Mai 2016: Die Zukunft jetzt an die Hand nehmen (Mediencommuniqué vom 26. Mai 2016)

Communiqué KirchGemeindePlus 26.05.2016.docx — application/vnd.openxmlformats-officedocument.wordprocessingml.document, 53 kB (54332 bytes)