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Der Prozess KirchGemeindePlus

Detaillierter Projektbeschrieb von KirchGemeindePlus: Das Projekt KirchGemeindePlus. Damit die heutigen Kirchgemeinden stärker positioniert und entwicklungsfähiger werden, soll nicht nur die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden entwickelt werden, sondern zunächst danach gefragt werden, wie man gemeinsam Kirche sein will und kann. Das ist zwar durchaus auch eine strukturelle Frage, aber primär und vielmehr eine inhaltliche.

Damit die heutigen Kirchgemeinden stärker positioniert und entwicklungsfähiger werden, soll nicht nur die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden entwickelt werden, sondern zunächst danach gefragt werden, wie man gemeinsam Kirche sein will und kann. Das ist zwar durchaus auch eine strukturelle Frage, aber primär und vielmehr eine inhaltliche. Es fragt nicht eine einzelne Kirchgemeinde nach Wesen und Leben als Kirche, sondern eine Gesamtheit von Kirchgemeinden. Somit ist KirchGemeindePlus ein gesamtkirchliches Projekt.

Das Projekt sieht fünf Phasen vor (vgl. Übersichtstabelle): Die Phasen I und II dienen dem Dialog sowie der inhaltlichen Entwicklung und Ausgestaltung des Projekts. Es soll für alle Beteiligten plausibel werden, inwiefern grössere Kirchgemeinden die Lebendigkeit gemeindlichen Lebens fördern können. Zudem soll ein Prozess ausgelöst werden, wonach die Behördenmitglieder, die Mitarbeitenden und die Mitglieder der Kirchgemeinden die Zusammenhänge zwischen der eigenen Kirchgemeinde und den gesellschaftlichen Entwicklungen erkennen. Mit KirchGemeindePlus ist ein grundlegender kirchlicher Transformationsprozess initiiert. Wie auch immer Zusammenarbeitsformen zwischen den Gemeinden künftig aussehen, sie bilden lediglich den Rahmen für einen inhaltlichen Aufbruch der reformierten Kirche.

Diese Transformation soll in den Phasen III bis V angegangen werden. Die Phase III dient dazu, Konzeptionen von Zusammenarbeit zu entwickeln, Prozess-Schritte mit der bisherigen Gemeinde zu beschliessen, die Identität(en) der Gemeinde mit den Mitgliedern zu eruieren, um dann Konkretionen von Zusammenschlüssen anzugehen. Eine Beschlussreife zuhanden der Kirchensynode ist auf den Frühling 2017 anzustreben, die Umsetzung auf Mitte 2018 zum Beginn der neuen Amtsdauer der Behörden in den Gemeinden.

Zwischen den Phasen II und III eingeschaltet sind die Kappeler Kirchentagungen (Januar bis März 2014) und die Kappeler Pfarrkonferenzen (Mai/Juni 2014). Beide Gefässe dienen der inhaltlichen Vertiefung und der Förderung der Motivation zur möglichst flächendeckenden Umsetzung des Projekts. Ab 2018 folgt die Phase des Einlebens in den neuen Strukturen. Sie dürfte weitere Jahre in Anspruch nehmen, fällt aber nicht mehr unter das Projekt KirchGemeindePlus.

I

II

Kappeler Kirchen-tagungen

III

IV

V

Grundlagen und Architektur

Dialoge und Themen

Dialoge und Zusammen-Wachsen

Gemeinde-Konzepte

Umsetzung und Realisierung

November 2012
bis März 2013

März 2013
bis März 2014

2014

Mai 2014
bis April 2015

April 2015
bis März 2017

März 2017
bis Juni 2018

Projekt einrichten, Masterplan, Detailplan, Kommunikations-Instrumente aufbauen, Grunddokument erstellen, Agenda der generellen Themen, externe Partner einbeziehen

 

ImpulsDialoge, thematische Auseinandersetzung, Grundlagenarbeit durch Fachexperten, Regionalkonferenzen, Kappeler Kirchentage und Pfarrkonferenzen, Internet-Foren

Pfarrkonferenzen (Jan – März /
Mai – Jun 2014)

Dialoge zwischen Gemeinden, Prozess-Begleitungen durch professionelle Moderationen, Verknüpfung mit Diakoniekonzept und Studie Lebenswelten, Überprüfung GKD

Entwickeln von neuen Gemeinde-Konzepten, Tätigkeitsplanungen, Schwerpunktebildung, Regionale Projekte, Stellenplanungen.

Kirchensynode befindet vor den Sommerferien 2017 über ein Gesamtpaket.

Regionalisierte Gemeinden beginnen die Amtsdauer 2018 – 2022 in der neuen Struktur.

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