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FAQ

Hier finden Sie einen Frage- und Antwort-Katalog zu aktuellen Fragen zu KirchGemeindePlus. Der Katalog greift wiederholt aufgetretene Fragen auf; die Antworten – in verallgemeinernden Form verfasst – können jedoch keinesfalls die regionalen Besonderheiten berücksichtigen. Falls Sie Fragen zu den Fragen oder zum Reformprozess KirchGemeindePlus haben, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Ziele von KirchGemeindePlus

Fragen

Antwort

Was ist die Vision von KirchGemeindePlus?

Warum?

Eine Welt in Veränderung

Wir leben in grossen Wandlungsprozessen: Pluralisierung, Mobilisierung, Individualisierung, Globalisierung, Digitalisierung. Die Frage ist: Wie kann die Kirche auch in dieser angebrochenen Zukunft nahe, vielfältig, profiliert bleiben? Das Projekt KirchGemeindePlus stellt sich dieser inhaltlichen Herausforderung. Dabei geht es aber immer auch ganz praktisch um Strukturen und deren Reform.

Reformation und Reform

Die Vision der nahen, vielfältigen und profilierten Kirche stammt aus der reformatorischen Tradition. Die Reformation hat den nahen Gott wieder entdeckt und die Nähe zum Volk gesucht. Ihr allgemeines Priestertum ist eine Aufforderung zur Vielfalt. Und die reformierte Ahnengalerie profilierter Frauen und Männer ist beeindruckend. Die Vorgeschichte der Reform „KirchGemeindePlus“ beginnt mit der Reformation. Ecclesia semper reformanda ist ihr Ruf. Wir glauben an die Kraft der reformatorischen Idee, im Hier und Jetzt unsere Zukunft zu gestalten. Sie trifft den Inhalt und die Form, unser Herz und unsere Strukturen.

Nahe, vielfältig und profiliert

Die Vision ist eine Kirche, die nahe, vielfältig und profiliert ist. Aber diese Vision ist auch schon Realität. Das kirchliche Leben in unseren Gemeinden und Institutionen ist geprägt durch feinmaschige Netze; sie gewährleisten Nähe. Was Vielfalt heisst, haben zum Beispiel eindrückliche Pfingsttage 2016 gezeigt: Miteinander kooperierende Kirchgemeinden haben sie in unterschiedlichen Regionen gestaltet und gefeiert "Himmlische Festtage". Und an diesen Anlässen hat es auch nicht an profilierten Köpfen aus Kirche und Zivilgesellschaft gefehlt.

Wie?

visionär und pragmatisch

Mit KirchGemeindePlus verfolgen wir ambitioniert unsere Ideen vom kirchlichen Leben an Orten und Lebenswelten der Zukunft und gestalten den Weg mit den Kirchgemeinden gemeinsam Schritt für Schritt. Mit diesem Prozess entwickeln wir ein klares gemeinsames Bild, wofür die Kirche und die biblische Botschaft im 21. Jahrhundert stehen.

neugierig und bewahrend

Dabei entdecken wir neue Möglichkeiten und Chancen kirchlichen Lebens in verschiedenen Lebenswelten und an diversen Lebensorten. Gleichzeitig besinnen wir uns auf unsere Wurzeln und verbinden Neues mit Bisherigem zu einem gemeinsamen Dritten. Somit entwickeln wir unsere christliche Tradition weiter.

integrativ und autonom

Wir identifizieren uns mit der Landeskirche als eine Gemeinschaft und leben unsere Vielfalt in den Gemeinden.

Was?

Verantwortung teilen

Alle Entscheidungsträger werden in den Prozess einbezogen und gestalten so die Kirche gemeinsam um.

Sicherheit geben

Planungsrundlagen werden erarbeitet und damit den Kirchgemeinden die notwendigen Werkzeuge in die Hand gegeben.

Klarheit schaffen

Organisationsmodelle und Führungsinstrumente sowie transparente Kommunikation bieten Orientierung und stiften Vertrauen.


Was sind die Ziele von KirchGemeindePlus?

Die Ziele von KirchGemeindePlus sind: Erarbeitung von Organisationsmodellen, Gestaltung von inhaltlichen Ansätzen zum Gemeindeleben, Erarbeitung von Führungsmodellen und Berufsbildern sowie rechtlichen Grundlagen für die Neuordnung der Kirchgemeinden.

Dabei bleiben die Kirchgemeinden auch in Zukunft, was sie heute schon in grossem Masse sind: vielfältig, nahe, profiliert. Das erfordert auch Strukturreformen. Die Kirche verlagert ihr Gewicht von einem Bein aufs andere, von der „Grundversorgung“ bis zu Projekten, von den Angeboten bis zur Beteiligung, von den „Profis“ bis zu den freiwillig Engagierten, vom „Selber Tun“ bis zum „Ermöglichen“, vom Tun für andere zum Tun mit andern. Damit ist kein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch gemeint. Es geht um eine Akzentverschiebung innerhalb dieser Pole. Das meint der „dritte Weg“.

Geht es bei KirchGemeindePlus nicht in erster Linie um Finanzen und Ressourcen?

Die strukturelle Reform als Teil von KirchGemeindePlus ist weit mehr als eine Sparübung. Sie soll stattfinden, so lange die finanzielle Basis gesichert ist. Die Landeskirche wird aber nach Abschluss dieser Reform besser aufgestellt sein, um einen Spardruck auffangen zu können. Damit sichert die Reform den Erhalt der Substanz. Die Landeskirche wird nach der  Reform ihre Ressourcen gezielter und gebündelter einzusetzen vermögen und kann somit die Grundversorgung sichern sowie an Profil gewinnen.

Welchen Mehrwert, welche Vorteile haben grosse Kirchengemeinden? Was gewinnen wir?

Kirchgemeinden werden so gross, dass sie der Vielfalt der Menschen entsprechen können. Sie können ihre Kräfte und Ressourcen bündeln. Planung und Einsatz der vorhandenen Ressourcen werden flexibler; die Nutzniessenden kirchlicher Angebote haben mehr Optionen. Dabei können neue Berufsbilder und –rollen entstehen. Angesichts grösserer Aktionsradien sind Teil-Spezialisierungen möglich. Das erhöht die Attraktivität kirchlicher Berufe. Die Kirchgemeinden haben genügend Raum, um eine Vielfalt kirchlicher Orte und Profile zu entwickeln.

Bei kleinen Kirchgemeinden scheint die Antwort auf die Frage nach dem Mehrwert klarer auf der Hand zu liegen. Die Ressourcenlage ist ein wichtiger Treiber für Zusammenschlüsse. Der Entwurf des Reformplans regt aber dazu an, dass sich alle Kirchgemeinden bewegen: Viele Teile entwickeln sich zusammen in einem grösseren Ganzen. Keine Kirchgemeinde bleibt allein. Alle bewegen sich. Das ist ein Gebot systemischen Denkens und solidarischen Verhaltens. Zumal bei einer Landeskirche, in welcher die 120 kleineren Gemeinden – also über 80% der Gemeinden, sofern die Stadt Zürich als eine Gemeinde zählt – 40% der Mitglieder beherbergen, und entsprechend 20% der (grösseren) Gemeinden 60% der Mitglieder umfassen. Der Grundsatz lautet: Keine Kirchgemeinde bleibt allein, weder aus einer Situation des Mangels noch aus einer Lage des Überflusses. In einem gemeinsamen Prozess werden sie zukunftsfähig.

Der gesamte Prozess KirchGemeindePlus ist nicht aus der Not geboren. Er geschieht primär aus dem „Überfluss der Hoffnung“. Darum sind in ihm auch die ressourcenstarken Gemeinden wichtig.

Der KirchGemeindePlus Prozess

Fragen

Antwort

In welchen Phasen verläuft der KirchGemeindePlus Prozess?

Der Prozess KGPlus verläuft grob in vier Phasen.

Phase I (2013-2014) eröffnete den Prozess durch eine grosse Vielfalt von „Dialogen“.

Phase II (2014-2015) setzte die Dialogphase fort mit dem Fokus auf Vernehmlassungen bei Berufsgruppen und Behörden. Dabei ging es vor allem um inhaltliche Fragen.

Phase III und Phase IV (2016 bis 2023).

In Phase III geht es um die Kontur und das Profil der neuen Kirchgemeinden aufgrund der Vernehmlassungen zum Reformplan sowie um den formellen Zusammenschluss.

Phase IV beinhaltet die „Umsetzung“ und Realisierung des Potenzials, das in den neuen Kirchengemeinden liegt.

Wir haben gehört, dass es Meilensteine für einen Zusammenschluss gibt. Was beinhalten sie?

Meilensteine:

Die Phase III von KGPlus vollzieht sich in mehreren Schritten, welche je zu einem Meilenstein führen. Neben dem Fokus auf strukturellen Fragen des Zusammenschliessens ist eine Entwicklung inhaltlicher Ansätze des Gemeindelebens in den neugebildeten Kirchgemeinden unabdingbar. Grob könnte das Vorgehen sich in folgenden Schritten abspielen:

Schritt 1: Vorabklärung (Auftrag, Bedürfnisanalyse, SWOT, Ressourcen, Vision einer Kirchgemeinde der Zukunft … usw.)

Schritt 2: Projektstart (Projektauftrag inklusive Projektorganisation, Ziele, Aufgaben, Ist-Analyse Liegenschaften, Finanzen)

Schritt 3: Erarbeitung von Vorschlägen zur neuen Gemeindestruktur sowie neuer Ansätze kirchgemeindlichen Lebens, welche in ein breit abgestütztes Gemeindekonzept münden

Schritt 4: Umsetzung und Realisierung der neuen Gemeindeform

Diese Schritte sind nicht starr. Sie können auch, je nach Situation und Bedarf, zusammengelegt werden. Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung dieser Schritte.

Können wir selber das Tempo im Zusammenschluss vorgeben? Oder bekommen wir vom Kirchenrat klare Rahmenbedingungen vorgelegt, auf welchen Zeitpunkt wir uns zusammenschliessen müssen?

Tempo:

Der Kirchenrat ist der Meinung, dass bis 2020 das günstigste Zeitfenster für Zusammenschlüsse besteht:

  • Bis 2019 sind die Staatsbeiträge an die kirchlichen Körperschaften und auch die Kirchensteuern juristischer Personen gesichert.
  • Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform machen sich noch nicht bemerkbar.
  • Die Planung der Stellenzuteilung für die Amtsdauer 2020–2024 für Pfarrerinnen und Pfarrer ist noch nicht abgeschlossen.

Der Kirchenrat beobachtet jedoch auch, dass Kirchgemeinden auf dem Weg zum Zusammenschluss unterschiedlich schnell unterwegs sind. Auch kann es in einzelnen Fällen angezeigt sein, dass sich Kirchgemeinden zunächst in einer Phase der intensiven Zusammenarbeit so weit kennenlernen, dass sie erst zu einem späteren Zeitfenster zu einem Zusammenschluss bereit sind.

Diese Ungleichzeitigkeiten auf Seiten der Kirchgemeinden haben den Kirchenrat veranlasst, vier Zeitpunkte vorzuschlagen, an denen die Kirchensynode über Zusammenschlüsse beschliesst (2017, 2019, 2021, 2023). Aus Sicht des Kirchenrats sollte danach die Strukturreform abgeschlossen sein.

Kirchliche Orte

Fragen

Antwort

Welche Arten von kirchlichen Orten wird es geben?

Für viele Kirchgemeindemitglieder ist ein kirchlicher Ort gleichbedeutend mit der Kirche am Ort. Sie bildet die Mitte der Ortsgemeinde. Daneben besteht bereits heute eine grosse Vielfalt. Bahnhofkirche, Flughafenpfarramt, Räume der Stille in Institutionen, die SOS-Kinderbetreuung oder das Stadtkloster in der Stadt Zürich können sich zu neuen kirchlichen Orten weiter entwickeln. Eine künftige Kirchgemeinde wird mehrere und vielfältige kirchlicher Orte umfassen. Einige haben einen geografischen Bezug zum Sozialraum. Andere sind in Netzen oder Netzwerken verortet, wieder andere sind sogar virtuell.

Die lebensräumlichen und lebensweltlichen kirchlichen Orte in ihrer Vielfalt bilden die Basis kirchlichen Lebens in einer Kirchgemeinde. In ihnen manifestiert sich die bunte Vitalität des gemeinsamen Gestaltens. Kirchliche Orte haben eine Geschichte. Sie entstehen. Sie entfalten sich.

Sie bewähren sich. Sie wandeln sich, gehen zu Ende oder in eine neue Form über. Sie liegen im Spannungsfeld von Beständigkeit und Wandel, Kurz- und Langlebigkeit, Tradition und Innovation.

Wie wird gewährleistet, dass auch künftig die Menschen vor Ort über die Kirche bestimmen und die nötigen Ressourcen zur Verfügung gestellt bekommen?

Die Kirchgemeinden wählen für die sich neu zusammenschliessende Kirchgemeinde das für ihren Partizipations- und Gestaltungsbedarf passende Organisationsmodell. Diese Organisationsmodelle werden im Laufe des 4. Quartals 2016 zur Verfügung gestellt.

Die kirchlichen Orte – ob lebensräumlich oder lebensweltlich - sind auch die Basiseinheiten im organisierten Leben der Kirchgemeinde. Die Kirchenpflege definiert und „akkreditiert“ diese Orte. Das Kirchenpflege-Ressort „Mitgliederbeteiligung“ gewährleistet die Teilhabe vor Ort und an vielfältigen Orten.

Kirchliche Orte können durch Kommissionen geführt werden. Solche Kommissionen können durch die Gemeindeordnung mit einem hohen Grad an Autonomie ausgestattet werden. Beispielsweise kann ihnen ein Globalbudget verbunden mit einem Leistungsauftrag übertragen werden. In der Kommission können Freiwillige Einsitz nehmen. Damit wird sichergestellt, dass kirchliche Orte nicht „von oben“ verwaltet werden, sondern sich entlang ihren eigenen Bedürfnisse gestalten und entwickeln.

Was passiert, wenn meine Gemeinde keinen Zusammenschluss mit einer anderen Gemeinde eingehen möchte? Werden wir dazu gezwungen?

Ein Zusammenschluss von Kirchgemeinden kann gemäss Artikel 151 Abs. 2 KO zwar erzwungen werden, weil Neubildungen und Zusammenschluss von Kirchgemeinden durch einen Beschluss der Kirchensynode erfolgen können. Das wäre allerdings die Ultima Ratio. Im Vordergrund stehen Anreizsysteme und Überzeugungsarbeit: Der Kirchenrat ist der Meinung, dass jede Kirchgemeinde gewinnt, wenn sie sich aktiv in den Prozess KirchGemeindePlus einbringt. Das betrifft die Grossen und die Kleinen, die sogenannt Schwachen und Starken.

Organisationsmodelle

Fragen

Antwort

Was bedeutet KirchGemeindePlus für die Leitung von Kirchgemeinden?

Bis Ende 2016 werden Organisationsmodelle ausgearbeitet werden. Dabei sind folgende Tendenzen absehbar:

  • Die kirchlichen Orte haben ein Leitungsgremium.
  • Die Kirchenpflege wird stärker zum strategischen Leitungsorgan. Ihre Ressorts könnten sein: Präsidium, Ressourcen, Vernetzung, Mitgliederbeteiligung, Gemeindeaufbau.
  • Die Verbindung von Orten und Kirchenpflege kann über ein Geschäftsleitungs-Gremium geschehen. In grossen Kirchgemeinden kann eine nicht-selbständige Kommission mit delegierten Kompetenzen diese Verbindung gewährleisten.
  • Partizipation ist in den neuen Strukturen gut verankert.
  • Grosse Kirchgemeinden können ein Kirchgemeindeparlament einrichten.
  • Varianten an Organisationsmodellen stehen zur Verfügung.
Alle Beteiligten sind zur gemeinsamen Verantwortung für den Aufbau der Kirchgemeinde gerufen. Das führt in der Praxis immer wieder zu Missverständnissen und Konflikten

Der Grundsatz der Zuordnung (Artikel 150 KO) behält im Sinn einer programmatischen Haltung Gültigkeit. Zugleich ist es im Zuge der Entstehung grösserer Kirchgemeinden unverzichtbar, Formen der Leitung und der Zusammenarbeit klarer zu fassen. Die Entwicklung der  neuen Organisationsmodelle gehen in drei Richtungen.

  • Es werden stärkere Strukturen der Zusammenarbeit geschaffen (Teams, Kommissionen, systematischer Einbezug Freiwilliger).
  • Es werden klare Leitungsstrukturen eingeführt (Leitung kirchlicher Orte, Geschäftsleitung, strategische Leitung der Kirchenpflege).

Zusammenschluss

Fragen

Antwort

Wie können wir sicherstellen, dass die Interessen und Anliegen der bestehenden Kirchgemeinden in einer neuen, grösseren Kirchgemeinde berücksichtigt werden?

Kirchgemeinden können Kommissionen einrichten, die als Bindeglied zwischen Kirchgemeinde bzw. der Kirchenpflege und einzelnen Dorf- oder Quartierstrukturen (ehemalige Kirchgemeinden) fungieren. Dabei ist es sinnvoll, wenn die Kommissionsmitglieder von der Dorf- oder Quartiergemeinschaft vorgeschlagen werden. Eingesetzt werden solche Kommissionen von Rechts wegen durch die Kirchenpflege. Diese ist auch zuständig für die Ernennung der Kommissionsmitglieder.

Für die erste Phase nach einem Zusammenschluss kann es zudem sinnvoll sein, dass möglichst alle ehemaligen Kirchgemeinden in der Kirchenpflege vertreten sind. Dies lässt sich umsetzen, indem für die Kirchenpflege der neuen Kirchgemeinde entsprechend Kandidatinnen und Kandidaten gesucht und zur Wahl vorschlagen werden.

Die paritätische Vertretung der ehemaligen Kirchgemeinden oder die feste Zuweisung von Sitzen in der neuen Kirchenpflege ist rechtlich aber nicht zulässig und kann auch nicht in der Kirchgemeindeordnung festgehalten werden. Eine solche Regelung widerspräche den massgebenden Wahlvorschriften des Gemeindegesetzes und des Gesetzes über die politischen Rechte, weil sie letztlich die Einteilung der neuen Kirchgemeinde in Wahlkreise voraussetzen würde. Gerade dies ist für die Wahl von Gemeindevorsteherschaften nicht vorgesehen. Denn die Kirchenpflege ist keine (Volks-)Vertretung der Stimmberechtigten wie ein Parlament, sondern die beratende, ausführende und vollziehende Behörde für die ganze Kirchgemeinde.

Zusammenarbeit in der Kirchenpflege

Wie wird sichergestellt, dass in der künftigen Kirchenpflege alle Teilgebiete gut vertreten sind?

Vorgeschlagen wird, in Kirchenpflegen die Ressorts „Vernetzung“ und „Mitgliederbeteiligung“ einzurichten. Durch diese soll das Gewicht der kirchlichen Orte zur Geltung kommen.

Im Weiteren soll das Subsidiaritätsprinzip gelten. Das kirchliche Leben geschieht an den lebensweltlichen und kirchlichen Orten. Es soll darum auch dort inhaltlich gestaltet und operativ geleitet werden.

Die Herausforderung besteht darin, kirchliche Orte und Kirchenpflege gut miteinander zu verbinden. Dieser Herausforderung kann zum Beispiel durch Kommissionen begegnet werden, in denen je eine Kirchenpflegemitglied Einsitz hat und die je für einen kirchlichen Ort im Sinne eines Teilgebiets der neuen Kirchgemeinde zuständig sind.

Personelles

Fragen

Antwort

Wie wirkt sich KirchGemeindePlus auf den Stellenetat aus?

Pfarrschaft

Die Pfarrstellenzuteilung für die neue Amtsdauer, die am 1. Juli 2016 begonnen hat, gilt grundsätzlich bis zum Ende dieser Amtsdauer, das heisst: bis zum 30. Juni 2020. Allerdings sind die zugeteilten Stellenprozente gemäss aktueller Gesetzgebung bei Stellenvakanzen durch den Kirchenrat zu überprüfen. Für die Amtsdauer ab Juli 2020 strebt der Kirchenrat eine neue Regelung an, welche grössere Kirchgemeinden nicht benachteiligt. Dies bedarf einer Änderung der Kirchenordnung.

Grundsätzlich will der Kirchenrat am Prinzip der Pfarrstellenzuteilung anhand von Quoren festhalten. Die heute geltende Aufteilung zwischen ordentlichen und Ergänzungspfarrstellen ist aber zu überdenken. Das mittlere Quorum für 100 Pfarrstellenprozent wurde für die Amtsdauer 2016–2020 auf 1'650 Mitglieder festgelegt. Diese

Zahl dürfte auch in Zukunft als Richtgrösse Bestand haben. Zu klären ist, wie weit grösseren Kirchgemeinden ein Pool an Stellenprozenten zugesprochen werden kann, mit dem diese lebensweltlichen und lebensräumlichen Gegebenheiten der Region sowie eigenen Schwerpunkten entsprechen können.

Sozialdiakonat

Das Diakoniekonzept der Zürcher Landeskirche hat einen Diakonieschlüssel vorgeschlagen (Zürich, 2012, S. 58). Grundlage ist ein Szenario von neu 80 Kirchgemeinden. Dieser Schlüssel würde den Gesamtstellenetat von 2012 für das Sozialdiakonat weiterhin gewährleisten. Beabsichtigt wäre also nicht ein Abbau, sondern eine Umverteilung sozialdiakonischer Stellenprozente. Sobald die Konturen der neuen Kirchgemeinden klar sind, ist diese Aufgabe in Angriff zu nehmen. Die Situation ist anders als bei der Pfarrschaft, weil die anstellende Instanz beim Sozialdiakonat die Kirchgemeinde ist. Aber es wird eine landeskirchliche Vorgabe – zum Beispiel eine verbindliche Definition eines Diakonieschlüssels – nötig werden.

Religionspädagogik rpg

Der Gesamtetat bzw. die Verteilung der Stellen kann sich verändern, je nachdem ob die Angebote im rpg lokal, regional oder überregional ausgerichtet werden. Momentan erarbeitet die Landeskirche verschiedene Handlungsmöglichkeiten, wie das religionspädagogische Gesamtkonzept in unterschiedlichen Szenarien umgesetzt werden kann. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Katja Lehnert, Leitung Katechetik und Bildung, katja.lehnert@zh.ref.ch.

Unsere Verwaltungsangestellten sind bezüglich ihrer beruflichen Zukunft verunsichert: Wie können wir damit umgehen? Gleiches gilt für kirchenmusikalische Mitarbeitende, für Hausdienst und Sigristenamt. Was können wir Ihnen sagen?

Einerseits: In den Bereichen Verwaltung, Haus- und Sigristendienst sowie in der Kirchenmusik ist in Zukunft mit Stellenreduktionen zu rechnen. Diese Reduktionen werden allerdings nur in seltenen kurzfristig anfallen: Der Zeitplan des Kirchenrats sieht den Abschluss der Strukturreform erst für 2023 vor. Damit sollte für Übergangslösungen und schrittweise Reduktionen genügend Zeit vorhanden sein. Wichtig ist eine frühzeitige und klare Information von Seiten der Kirchenpflege.

Andererseits: Mit KGPlus geht es um eine Akzentsetzung vom Standbein zum Tanzbein. Doppelungen sollen reduziert, Vielfalt aber gefördert werden. Es sollen auch neue kirchliche Orte entstehen. Ressourcen würden in diesem Fall umgelagert. Das dürfte vor allem die Kirchenmusik betreffen. Gefragt sind profilierte Projekte. Auch Haus- und Sigristendienst können im Rahmen neuer kirchlicher Orte neue Funktionen erhalten und ihr Berufsbild verändern.

Wie will die Landeskirche zukünftig die Gemeinden unterstützen, die sich entschieden haben, einen Teil der wegbrechenden Stellen aus Drittmitteln (Fundraising) zu finanzieren?

Die Erschliessung zusätzlicher Finanzmittel steht Kirchgemeinden heute schon offen: Sie können Fundraising betreiben. Verschiedene Kirchgemeinden haben Fördervereine eingerichtet, um Mittel für spezifische Projekte zu generieren. Solche Vereine sind dann heikel, wenn sie Doppelstrukturen zur Folge haben oder die demokratische Mitsprache der Kirchgemeinde unterbinden. Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang ferner auf die Möglichkeit, Kirchgemeinden mit Legaten und Erbschaften zu unterstützen.

Bei allen zusätzlichen Mittelbeschaffungen ist zweierlei zu bedenken: Erstens sollen sie das Solidarprinzip via Steuern nicht unterlaufen. Zweitens können sie den Ausfall von Steuern zwar abfedern, aber selbst bei intensiver Anwendung nicht kompensieren. Der Kirchenrat prüft nun Chancen und Risiken neuer Finanzierungsquellen im Rahmen einer ganzheitlichen und nachhaltigen Finanzstrategie, die einen Teil der Legislaturziele 2016–2020 bildet.

Pfarrpersonen

Fragen

Antwort

Welche Rolle sollen Pfarrpersonen in der Phase der Fusionierungen und danach spielen?

Die Pfarrschaft ist eine Schlüsselprofession der Kirche. Die Haltung und das Verhalten von Pfarrpersonen im Wandel der Kirche sind von Ausschlag gebender Bedeutung. Pfarrpersonen sind sozusagen „amtliche Personifikationen“ der „ecclesia reformata semper reformanda“.

Als Seelsorgende gehen Pfarrerinnen und Pfarrer auf die unterschiedlichen Ängste ein, welche ein Wandlungsprozess im Umfang von KGPlus auslöst. Sie können dazu beitragen, aus einer Geschichte der Furcht eine Geschichte der Hoffnung zu machen.

Als theologisch Reflektierende vertreten sie anwaltschaftlich die evangelischen und reformatorischen Inhalte, welche der Reform zugrunde liegen. Es geht um mehr als Strukturen: um eine Vision der Kirche und um Perspektiven des Handelns.

Als Verantwortliche für die theologische Reflexion der Kirchgemeinde setzen sie sich auch mit der Leitungsorganisation der Kirchgemeinde auseinander. Sie gestalten eine zeitgemässe Kultur des Leitens und Führens sowie eine partizipative Kultur der Teamarbeit und der Berufsrolle des Ermöglichens mit. Sie setzen sich für Strukturen ein, welche dieser Kultur entsprechen.

Haben die Pfarrpersonen in den neuen Kirchengemeinden nicht noch mehr zu tun als bisher? Gibt es wirklich Entlastung für Neues?

Der KG+ Prozess bietet für Pfarrpersonen die Chance zu einer Teil-Spezialisierung und zu einer aufgabenorientierten Profilierung, welche innerhalb des grösseren Ganzen der Kirchgemeinde koordiniert ist.

Die Arbeit in interdisziplinären Teams (Berufsgruppen, Milizmitglieder, Freiwillige) kann stärken, entlasten und bereichern. Gleiches gilt für eine Grundhaltung, nicht alles selber machen zu müssen sondern Kirche mit andern und durch andere zu ermöglichen.

Im Rahmen von KGPlus besteht die Möglichkeit zu neuen Arbeitszeitmodellen, welche Beruf und Privates leichter vereinbar machen.

Pfarrpersonen wie auch die anderen kirchlichen Berufsgruppen sind im Rahmen von KGPlus und einer klar strukturierten Kirchgemeinde-Organisation entweder Mitglieder eines Teams, oder sie übernehmen bewusst und explizit eine Führungs- und Leitungsfunktion.

Die neue Situation erfordert gute Fähigkeiten der Kooperation, der Delegation und Distanzierung, der Verbindlichkeit und Flexibilität innerhalb eines Geflechts von Aufgaben, Verantwortungen und Kompetenzen – sowie des Führens und Geführtwerdens durch andere.

Bei sechs Pfarrpersonen in einer Kirchgemeinde ergeben sich ständig Neubesetzungen, die mit dem heutigen Wahlprozedere enorm aufwändig sind. Wie kann künftig die Pfarrstellenbesetzung deutlich einfacher gestaltet werden?

Die Volkswahl der Pfarrschaft ist durch staatliches Recht vorgegeben und wird wohl auch in Zukunft beibehalten werden. Dies unter anderem aus Gründen der Analogie zur römisch-katholischen Körperschaft. In grösseren Kirchgemeinden mit einer grossen Anzahl von Pfarrpersonen könnten die Wahlen allerdings für die gesamte Kirchgemeinde auf zwei Termine pro Jahr gebündelt werden. Bei Bestätigungswahlen wäre der Modus einer stillen Wahl erwägenswert. Der Kirchenrat wird diese Fragen im Rahmen der Revision der Kirchenordnung noch in diesem Jahr bearbeiten

Freiwillige

Fragen

Antwort

Verlieren wir die Nähe zu unseren Freiwilligen, wenn wir lokal zu weit weg sind, zu gross geworden sind?

Auch wenn die Kirchgemeinde geografisch weiter gefasst wird, ist es möglich, zu den Freiwilligengruppen eine nahe Beziehung zu pflegen. Nähe ist nicht nur etwas Lokales, sondern eine Frage der Beziehungskompetenz. Diese wird auch in Zukunft über Gruppenverantwortliche (Angestellte oder Freiwillige) als Hauptbezugsperson gewährleistet werden.

Viele Freiwillige wollen sich lokal und lebensräumlich engagieren. Sie haben einen Bezug zum Ort oder möchten sich dort integrieren. Dies ist auch weiterhin möglich, da die Aktivitäten der Freiwilligen oft stark lokal ausgerichtet sind (Besuchen, Begleiten, Angebote ermöglichen etc.). Um Nähe zu gewährleisten, ist es für alle wichtig, die Verantwortlichkeiten und Abläufe zu klären und in gutem Kontakt miteinander zu sein.

Wie finden wir in grösseren Gemeinden Freiwillige, wenn es jetzt schon so schwierig ist?

Insbesondere „neue“ Freiwillige (einerseits die neue Generation, andererseits solche, die noch nicht mit der Kirchgemeinde in Kontakt sind) lassen sich vor allem über das Interesse an einem Thema engagieren. Die Flüchtlingsthematik zeigt das deutlich. Die Kirche steht vor der Herausforderung, Freiwilligen ein Engagement in gesellschaftsrelevanten Bereichen unter guten Rahmenbedingungen zu ermöglichen. Ideal sind Einsätze, bei welchen die Freiwilligen ihre Fähigkeiten und Interessen einbringen und kompetent und selbständig mitgestalten können (Freiwilligen-Monitor 2016). Diese Herausforderung besteht ungeachtet von KGPlus. Es lohnt sich, dafür Zeit – auch wenn sie knapp ist – einzusetzen. Die Frucht ist eine stärkere Beteiligungskirche. KG+ bietet darüber hinaus die Chance, Freiwilligenarbeit im skizzierten „neuen“ Stil zu fokussieren und teilspezialisierte Berufspersonen einzusetzen. Gerade die verschiedenen kirchlichen Orte bieten die Chance für eine Beheimatung der Freiwilligen in einem überschaubaren, vertrauten Kontext.

Wird es den Bereich Freiwilligenarbeit auf Gemeindeebene noch geben? Gibt es meine Stelle als Verantwortliche für Freiwilligenarbeit noch?

Bis zu einer gewissen Gemeindegrösse ist es möglich, Freiwillige ohne Konzept oder Struktur einzubinden und zu begleiten. In grösseren Kirchgemeinden muss die Freiwilligenarbeit klarer strukturiert, geplant und gesteuert sein. Dadurch wird die Freiwilligenarbeit besser verankert und auch auf dem „Freiwilligenmarkt“ als professionelle Partnerin wahrgenommen. Es wird weiterhin Stellen geben, welche die Freiwilligenarbeit strategisch verantworten und operativ begleiten. Sonst leiden die Qualität dieser Arbeit und deren Beziehungsqualität. Im Rahmen von KG+ können Stellenprozente frei werden, weil Koordinations-Synergien entstehen. Sie wären für spezifische Aufgaben oder profilierte Projekte zu nutzen.

Wir sind daran zu erarbeiten wie die Freiwilligenbegleitung aussehen soll, wie sollen wir vorgehen, damit die Arbeit nicht umsonst ist, wenn wir uns später zusammenschliessen?

Die verbindlichen Richtlinien zur Freiwilligenarbeit der Reformierten Kirche Kanton Zürich gelten für alle Kirchgemeinden im Kanton. Ungeachtet dessen, ob sie noch alleine unterwegs sind oder bereits in Zusammenarbeit. Die Basis ist also für alle Kirchgemeinden die gleiche, daher wird es bei späteren Zusammenlegungen zu keinen grösseren Differenzen bezüglich der Rahmenbedingungen kommen. Was hingegen sehr unterschiedlich sein kann, sind Haltungsfragen zur Partizipation, zur Wertschätzung und zum informellen Umgang mit Freiwilligen. Sowie zu Abläufen, Prozessen und zu unterschiedlich geregelten Zuständigkeiten. Wenn sich Zusammenarbeiten bereits abzeichnen, lohnt es sich, miteinander im Gespräch zu sein über diese Punkte und bereits eine gemeinsame Haltung zu entwickeln. Unabhängig davon, ob es zu diesem Zusammenschluss kommt oder nicht, ist dies eine Entwicklungsarbeit, die sich lohnt.

Sozialdiakonie

Fragen

Antwort

Wie wirkt sich KirchGemeindePlus
auf die diakonische Arbeit aus?

Die Kirche erhält einen zeitgemässen und langfristig verlässlichen institutionellen Rahmen. Dadurch ist sie in der Lage, ihre diakonische Arbeit ressourcenschonend und effektiv fortzuführen und in sozialen Brennpunkten wirkungsvoll zu handeln – sei es als Pionierin (Versorgungslücken schliessen), als Stellvertreterin (mit Leistungsvereinbarungen) oder als ergänzende Partnerin (Kooperationen).

Was für Veränderungen wird es geben?

Die Akteur/-innen der Diakonie bilden zusammen mit freiwillig Engagierten interdisziplinäre Teams. Das Zusammenspiel vielfältiger Fähigkeiten bereichert die diakonische Arbeit und stützt sie breiter ab. Dank vereinter Kräfte und gebündelter Ressourcen können bedarfsgerechte, nachhaltig wirksame diakonische Antworten entwickelt und entsprechende Projekte realisiert werden – sowohl mit lokalem als auch mit regionalem Aktionsradius.

Welche Chancen stecken für unsere Arbeit in der Sozialdiakonie?

Die diakonischen Projekte sind im ganzen Kanton vielfältig.
In Zukunft können diese in den Kirchgemeinden und an den kirchlichen Orten noch profilierter als heute sein, weil sich die Akteur/-innen der Diakonie auf die Erfüllung von sozialraum- und lebensweltorientierten, notwendigen Aufgaben konzentrieren können.

Die diakonische Arbeit verstärkt den guten Ruf der Kirche, die sich weiterhin als eine unentbehrliche, institutionelle Partnerin wie auch als geschätzte, solidarische Gemeinschaft erweist. Die Sozialdiakonie bleibt anschlussfähig und ihre Anerkennung als professionelle und profilierte Kraft steigt.

Spezialseelsorge

Fragen

Antwort

Wir wirkt sich KGPlus auf das kirchliche Handeln an Spitälern aus?

Eine aus Zusammenschlüssen entstandene Kirchgemeinde deckt sich teilweise mit einer regionalen Einrichtung der Seelsorge (Spital, Alterssiedlung, Pflegeheim). Das bringt praktische Vorteile. Zudem wird es naheliegender, von der neuen Kirchgemeinde her spezifische Projekte in diesen Einrichtungen zu lancieren. So entstehen neue kirchliche Orte, in welche bewusst Ressourcen investiert werden.

Liegenschaften Immobilien

Fragen

Antwort

Was bedeutet KirchGemeindePlus für die kirchlichen Liegenschaften? Sind Umnutzungen von Kirchen geplant?

Eine gute Verwaltung und Bewirtschaftung der Liegenschaften wird für grössere Kirchgemeinden gebündelt und professionell realisierbar. Das ist einer der offensichtlichsten Vorteile von KGPlus. Dem Kirchenrat ist dieser Aspekt so wichtig, dass er ihn zu einem der vier Legislaturziele der Jahre 2016-2020 gemacht hat. Auch die Motion „KGPlus Zukunft“, welche bis Herbst 2017 beantwortet werden soll, stellt Fragen zu diesem Thema.

Vor allem in Agglomerationen und in grösseren Städten besteht die Chance, Liegenschaften aus dem Verwaltungs- ins Finanzvermögen zu nehmen. Die generierten finanziellen Mittel eröffnen neue Möglichkeiten zur Umnutzung von Kirchgemeindehäusern und von Kirchen. Letzteres ist heikel. Kirchengebäude stellen auch ein symbolisches Kapital dar. Deren Umnutzung sollte darum in Beziehung zum kirchlichen Auftrag und zu einem der vier Handlungsfelder stehen.

Informationen und Unterstützung im KirchGemeindePlus Prozess

Fragen

Antwort

Wo finde ich Informationen und Unterstützungsangebote dazu?

Sie können uns direkt kontaktieren:

Tel.-Nummer: 0800 444 333
Mailadresse: info@kirchgemeindeplus.ch

oder auf unserer Website schauen: www.kirchgemeindeplus.ch