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Nov. 2016: «Ich erachte es als Privileg, Teil des Prozesses 'KirchGemeindePlus' zu sein.»

Martina Hofer, Sozialdiakonin in Erlenbach, zum Gewinn den KirchGemeindePlus einzelnen Kirchenmitgliedern bietet.
Nov. 2016: «Ich erachte es als Privileg, Teil des Prozesses 'KirchGemeindePlus' zu sein.»

Martina Hofer, Sozialdiakonin in Erlenbach ZH

„Ich erachte es als Privileg, Teil des Prozesses «KirchGemeindePlus» zu sein. Für mich im Fokus steht dabei der Gewinn für die einzelnen Kirchenmitglieder.“
Martina Hofer, Sozialdiakonin in Erlenbach ZH

„Wir sind in Erlenbach als Teil der kooperation 5+ schon sehr konkret mit dem Prozess der «KirchGemeindePlus» beschäftigt. kooperation 5+ ist das Projekt der fünf Gemeinden Zollikon, Zumikon, Küsnacht, Erlenbach und Herrliberg des unteren rechten Zürichseeufers.

Ziel ist es, damit die Vorgaben des Reformplans «KirchGemeindePlus» der Landeskirche zu erfüllen. Vier Teilprojekte zu verschiedenen Handlungsfeldern der Kirche sind eingesetzt. Dasjenige zur Erwachsenenbildung leite ich. Ich sehe den Prozess «KirchGemeindePlus» als Chance, unsere Landeskirche fit für die Zukunft zu machen. „Wer will, dass die Kirche bleibt, wie sie ist, will nicht, dass sie bleibt“. So denke ich auch. An der Reform führt kein Weg vorbei. Nutzen wir sie als Chance. Dazu möchte ich zwei Veranschaulichungen geben – eine aus der eigenen Perspektive der Mitarbeiterin, die andere hinsichtlich einer meiner Zielgruppen.

In der bisherigen Gemeindestruktur bin ich als Sozialdiakonin „allein auf weiter Flur“, während dem ich mich in der kooperation 5+ in einem Team von Berufskolleginnen und –kollegen bewege, mit denen ich mich austauschen und gemeinsam für die Anliegen unserer Zielgruppen einsetzen kann. Dies wiederum stärkt die Position des eigenen Berufes.

Bei den einzelnen Kirchenmitgliedern merke ich, wie wichtig es ist, dass sie konkret mit allen Sinnen erfahren können, wie sich «KirchGemeindePlus» „anfühlt“. Die Vorbereitung der 2016 erstmals mit Küsnacht stattfindenden Seniorenferien hat dies gezeigt. Die Skepsis gegenüber gemeinsamen Ferien war anfänglich in beiden Gemeinden gross. Diese ist bei den potentiell Interessierten schnell verflogen, als sie realisiert haben, dass sie einerseits ja ein paar Teilnehmende aus dem anderen Dorf kennen und dass es andererseits auch ein Vorteil für sie ist, weil dadurch mehr Menschen mit ähnlichen Interessen zusammen kommen. Meine Vision ist, dass durch die gemeinsam aufgebauten Beziehungen in der Ferienwoche auch die Hemmung sinkt, mal ein Angebot im anderen Dorf zu nutzen. Wenn ich beispielsweise nicht nur einmal im Monat in Erlenbach mit lieben Menschen am Mittagstisch sitzen kann, sondern einmal alle zwei Wochen – in Küsnacht oder Erlenbach, weil ich an beiden Orten vernetzt bin, dann ist dies garantiert eine Erhöhung der Lebensqualität für eine verwitwete Frau, die alleine lebt. Wir gewinnen alle, wenn wir bei «KirchGemeindePlus» der Bedarfsorientiertheit, der Vielseitigkeit und der Qualität der Angebote einen besonderen Fokus schenken und dabei die Vorteile für die einzelnen Kirchgemeindemitglieder hoch gewichten.