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Kreativ umgenutzt: Temporäre Kapelle

Temporäre Kapelle in Veltheim

Die Temporäre Kapelle Dorfkirche Veltheim ist ein Projekt der Reformierten Kirchgemeinde Winterthur-Veltheim. Seit Juli 2019 steht sie für zwei Jahre da, wo bis zum Abbruch 1864 der frühgotische Chor der Kirche Veltheim gestanden hat. Mit ihr erschafft die reformierte Kirchgemeinde Veltheim einen neuen Raum für Begegnungen zwischen Kunst und Kirche und einen Ort für eine weltoffene Spiritualität.

Die Kapelle ist aus dem Holz der Asylunterkunft errichtet, die Anfang 2016 in der nicht mehr genutzten Kirche Rosenberg eingerichtet und Ende 2017 wieder abgebrochen wurde. Zur Wärmedämmung wurden alte Musiknoten und Bücher wiederverwendet.

An der Eröffnung  im Juli 2019 erlebten die Besucher die neue Kapelle als noch leeren Raum. Ab September 2019 startete das zweijährige Programm TRANSFORMATION #, zunächst mit einer Installation des iranisch-schweizerischen Künstlers Navid Tschopp. Unter diesen Programmtitel setzen sich Kunstschaffende aus der Region in zwölf Ausstellungen mit den Themen Flucht und Heimat auseinander. Begleitende Veranstaltungen regen zum Nachdenken und zur Diskussion an.

Das Kultur- und Kunst-Programm in der temporären Kapelle wird vom Luciak-Weilenmann Fonds der Stadt Winterthur unterstützt.

Kreativ umgenutzt: Von der Kirche zum Museum

Eliaskirche, Prenzlauer Berg (Berlin, DE)
Logo des Museums

Das MACHmit! Museum für Kinder ist in Berlin (DE) in der ehemaligen Eliaskirche beheimatet. Neben vielen Mitmachstationen locken eine Bücherwunderkammer und ein Kino. Mit Bauwagen, „Bücherfisch“ und einem Kinderrechte-Mobil begibt sich das Museum auch zu den Kindern in verschiedenen Kiezen, der Berliner Jargon für Quartiere.

Kreativ umgenutzt: Kirche als Kulturzentrum (DE)

Logo des Fördervereins

In der Alten Kirche Mochenwangen (DE) werden seit dem Jahr 2013 Kunst, Musik, Theater und Literatur geboten, getragen und organisiert von einem Förderverein.

 

 

 

Alte Kirche Mochenwangen

Die Alte Kirche wurde seit etwa Anfang des 20. Jahrhunderts nicht mehr als Gottesdienstort benutzt. Denn sie war zu klein geworden, und eine neue Kirche war gebaut worden. So wurde die Immobilie an private Investoren verkauft. Nach mehreren Eigentümerwechseln kaufte sie der Förderverein und begann 1993 mit der Sanierung. Diese Arbeiten dauerten bis 2010. Anschliessend übernahm die politische Gemeinde Wolpertswende Grundstück und Haus und stellt bis heute beides dem Förderverein unentgeltlich zur Verfügung. Auch können einmal jährlich örtliche Vereine die Alte Kirche unentgeltlich nutzen.