Kreativ umgenutzt: Kirchenzentrum Zollikerberg

Der Brandschutz im Gemeindehaus ist veraltet. Anlass, es zu einem zeitgemässen, generationenverbindenden Begegnungsort umzubauen.

Zukunftsvision: Das geplante Café am Puls

Das heutige Gemeindehaus entspricht nicht mehr den feuerpolizeilichen Vorschriften. Längst kann es nicht mehr vollumfänglich genutzt werden. Deshalb steht ein Umbau bevor. Das sowie ihr neues Alterskonzept nahm die ev.-ref. Kirchgemeinde Zollikon zum Anlass, zu erkunden: „Welche Bedürfnisse haben die Einwohnerinnen und Einwohner in Zollikerberg und Zollikon, die mit diesem Ort erfüllt werden können?“

Die Resultate ergaben: Nach dem Umbau soll nun ein „Café am Puls“ und das Projekt „Sorgende Gemeinschaft“ („Caring Community“) das Kirchenzentrum Zollikerberg neu beleben. Das Café ist als öffentlicher, generationenverbindender Begegnungsort konzipiert. Es soll zugleich Impulsgeberin als auch Drehscheibe für die Umsetzung des Alterskonzepts, insbesondere der „Sorgenden Gemeinschaft“ werden. Dem Projekt „Sorgende Gemeinschaft“ liegt das Motto zugrunde „gemeinsam statt einsam.“ Es spannt ein Netz für Beratung, Betreuung, Unterstützung und Hilfestellung für Angehörige von Menschen mit besonderen Anliegen.

Geplanter Grundriss

Betrieben werden soll das Café unter einer professionellen Leitung mit vielen Freiwilligen. Die Eröffnung ist für das 2. Halbjahr 2020 geplant.

Von den projektierten Umbaukosten in Höhe von 625`000 CHF will die Kirchenpflege 60 Prozent aus eigenen Mitteln und 40 Prozent durch Fundraising finanzieren. Für den laufenden Betrieb wird ebenfalls eine Mischfinanzierung angestrebt: Die Umsetzung des Alterskonzept trägt die Kirchgemeinde Zollikon selbst. Die Kosten des Cafés will sich die Kirchgemeinde mit dem in Gründung befindlichen „Förderverein Café am Puls“ teilen. Dieser wird wiederum selbst auf Spenden angewiesen sein.

Hier geht es zum detaillierten Konzept (PDF, 12 Seiten).

Die ZSZ berichtete am 18.09.2019 dazu.